proM² in der Presse

CASH, 11/2012
Von Sabine Sperk

Gipfeltreffen der "Eliteschmiede"

Das erste Alumni-Treffen der Seminarteilnehmer von "Wie tickt der Einkauf – Teil 1 & 2" war ein geselliges Beisammensein in Meinl’s Weinbar am Graben. Hausherr Udo Kaubek und sein Seminarpartner Christian Reitterer luden Markant-Chef Andreas Nentwich zum offenen Gespräch unter dem Motto: "Wie nah & frisch tickt die Markant – die Strategie zweier Dienstleister unter einem Dach".

Die beiden von Udo Kaubek, seines Zeichens Geschäftsführer vom Genusstempel Meinl am Graben und früherer Gruppeneinkaufsleiter bei Rewe, und Christian Reitterer, Geschäftsführer von proM² und seinerzeit Top-Manager beim Industrie-Riesen Nestlé, ins Leben gerufenen Seminare "Wie tickt der Einkauf" und "Wie tickt der Einkauf – Next Level" finden bei Vertretern der Markenartikelindustrie – für welche die Seminare maßgeschneidert wurden – großen Anklang. Grund genug, um die zahlreichen Seminarteilnehmer an einem Abend in gemütlichem Rahmen mit kulinarischen Schmankerln à la Meinl zum ungezwungenen Erfahrungsaustausch zu versammeln. Als Keynote Speaker konnte der Geschäftsführer der Markant Österreich GmbH, Dr. Andreas Nentwich, gewonnen werden, der gemäß dem proM²-Motto "Praxis im Klartext" offenherzig über sein Thema "Wie nah & frisch tickt die Markant – die Strategie zweier Dienstleister unter einem Dach" referierte.

Ordnung in ZEV bringen

"Wenn ich gefragt werde, was ich als neuer Geschäftsführer von Markant Österreich und Nah&Frisch genau mache, sage ich immer, ich habe eine große Sandkiste mit tollem Spielzeug darin bekommen, das man nur ein bisschen ordnen muss", beginnt Nentwich seinen Vortrag mit einem Augenzwinkern und meint, dass es die ZEV im damaligen Sinne gar nicht mehr gibt. Die beiden Gesellschaften Markant und Nah&Frisch arbeiten prinzipiell als zwei separate Firmen: Die Markant Österreich GmbH als 100-prozentige Tochter der Schweizer Markant AG sieht sich als Verbund privatwirtschaftlicher Unternehmen mit einer wachsenden Anzahl von Mitgliedern. Die Hauptaufgabe des Markant-Teams ist die tägliche Verarbeitung von Rechnungsbelegen und die Warenkreditversicherung für die Lieferanten. "Alle Forderungen gegenüber unseren Mitgliedern sind zu 100 Prozent versichert. Diese 'Bürgschaft' ist eine wichtige Serviceleistung für die Industrie", so Nentwich. Im C & C-Bereich freut man sich über die Marktführerschaft mit 53 Prozent Anteil – "Tendenz stark wachsend." Der Nah&Frisch Marketingservice auf der anderen Seite versteht sich als ausgelagerte Kommunikationsstelle für die Gesellschafter Kastner, Kiennast, Wedl und Pfeiffer. "Wir gestalten für Nah&Frisch die Kommunikation, von der klassischen Werbung über das Flugblatt bis hin zur POS-Gestaltung. Die Umsetzung von Aktionen und Promotions am POS liegt jedoch in der Kompetenz der Handelshäuser."

Rundes Jubiläum

Nächstes Jahr feiert Nah&Frisch sein 30-jähriges Jubiläum, Nentwich wirft dafür einen Blick in die Zukunft: "Nah&Frisch hat definitiv Potential. Wir haben verschiedene Ideen, wie wir Nah&Frisch künftig positionieren wollen. Unsere selbstständigen Kaufleute bilden den zentralen Faktor in unserer Markenkommunikation. Auch wenn Markant und Nah&Frisch zwei separate Unternehmen mit klar differenzierten Angebotsportfolios sind, unser 'One face to the costumer'-Prinzip in der Kommunikation mit der Industrie werden wir aber auf keinen Fall ändern." Abschließend verrät der Geschäftsführer noch: "Es ist nicht die Frage, wie viel Marktanteil Markant in Österreich gewinnen will, sondern welche neuen Märkte wir erschließen."

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