proM² in der Presse

Die Presse, 17.11.2007
von Monika Kriwan

Das 1 x 1 des E2E

Arbeitgeber-Branding. Wenn HR Marketing macht.

„Employer Branding beginnt im Fahrstuhl”, so Christian Reitterer, geschäftsführender Gesellschafter von proM², eines auf Marken- und HR-Consulting spezialisierten Unternehmens. „Gibt es Blickkontakt oder starren alle nur auf den Boden? Wertschätzung ist wesentlich für eine gute Arbeitgebermarke.” Reitterer, auch Kuratoriumsmitglied des European Brand Institutes Vienna, das Employer Branding erstmals auch zahlenmäßig bewertet: „Wir wissen, dass der Markenwert eines Unternehmens rund zwei Drittel des Unternehmenswertes darstellt. Der Anteil der Arbeitgebermarke liegt hier bei etwa 25 Prozent.”

Letztere bezeichnet Reitterer auch als E2E-Marke (Employer to Employee), die eine „Schaukelbewegung” mit der B2C-Marke (Business to Customer) eingehen sollte. Eine tolle Konsumentenmarke allein müsse nicht zwangsläufig auch Mitarbeiter anziehen. Eine Falle sei auch anzunehmen, dass eine E2E-Brand über Nacht gebildet werden könne. „Sie kann nicht einfach verordnet werden, sondern muss langfristig gelebt werden.”

„Im Employer Branding geht es darum, Mitarbeiter als Kunden zu sehen, nicht als Ressource”, sagt Achim Feige von „Brand:trust”, einem deutschsprachigen Beraternetzwerk für attraktive Markenstrategien. Ein Mitarbeiter brauche einen Nutzen und beim reinen Versprechen dürfe es dabei nicht bleiben. „Starke Arbeitgebermarken ziehen an und schrecken ab. Schließlich soll der 'richtige' Mitarbeiter gefunden werden.”

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